Elisabeth Bakambamba Tambwe – HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE

showing | 12.12.2026, 19:00 | studio brut

Die Performance HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE verbindet Bewegungen, Bilder und Klänge und setzt sie in neue Kontexte. Alltägliche Gegenstände wie ein Tisch oder ein Stuhl werden zum Experimentieren über Alltag, Sexualität und Intimität genutzt. Im Zentrum der Erkundung steht der Mund. Handlungen werden wiederholt und verändert. Sie erfüllen nicht mehr ihre übliche Funktion und erhalten verschiedene Bedeutungen. Was wir auf der Bühne sehen, ist nie ganz eindeutig und eröffnet ständig neue Assoziationen.

Ein Tisch. Ein Mund. Materialien, die bis zur Erschöpfung bearbeitet werden, dort, wo die Grenzen zwischen Alltag und Kochen, Intimität und Sexualität aufbrechen.Die Performance HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE greift Gesten aus dem Kochen auf – Zerdrücken, Kauen, Verstreichen – und verschiebt sie in andere Kontexte. Dabei gerät der Rhythmus konstant ins Stocken, Handlungen überlagern sich und verlieren jede erkennbare Zweckbestimmung.Was zum Essen gehören könnte, verschiebt sich in neue, ambivalente Zusammenhänge. Das Gesehene ist nie eindeutig, Bilder haften an Oberflächen und fragmentierte Eindrücke fordern das Publikum heraus, sich in verschiedenen Perspektiven zurechtzufinden und Bruchstücke zusammenzusetzen.Gleichzeitig rückt die Klangwelt die Zuschauer:innen in unmittelbare Nähe dessen, was auf der Bühne vor sich geht: Bedeutungen und Referenzen überlagern sich. Das Gehörte entzieht sich einer eindeutigen Zuordnung zu einem einzelnen Kontext.HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE zielt nicht auf Klärung ab, sondern darauf, einen Zustand der Reibung zwischen zweckgebundener Geste und Exzess, zwischen Anziehung und Unbehagen aufrechtzuerhalten.

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The performance HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE combines movements, images, and sounds and places them in new contexts. Everyday objects such as a table or a chair become tools for experimenting with intimacy, cooking, and sexuality. The centre of the exploration is the mouth. Actions are repeated and changed. They no longer serve their usual purpose and can be understood in different ways. What we see on stage is never fully clear and triggers constantly new associations.

A table. A mouth. Materials worked to the point of exhaustion, where the boundaries between everyday life and cooking, intimacy and sexuality are broken open.HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE restages gestures borrowed from cooking – crushing, chewing, spreading – and pushes into different contexts. The rhythm in the piece falters, actions overflow, no longer serving any recognisable purpose.What might belong to eating shifts into new, ambivalent constellations. What is seen is never unambiguous; images cling to surfaces and, as fragmented impressions, challenge the audience to navigate through different perspectives and assemble fragments.At the same time, the soundscape brings the audience into immediate proximity with what unfolds on stage: meanings and references overlap. What is heard resists being assigned to a single context.HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE does not aim to clarify, but to sustain a state of friction between useful gesture and excess, between attraction and discomfort.
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